
Handyhaikus sind Haikus über das Handy, für das Handy, von Handy zu Handy. Sie können auf dem Handy gespeichert und gelesen werden. Oliver Bendels Handyhaikus erzählen von unserer technifizierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen, spiegeln die Handyroman-Figur Handygirl, Handyavatar und Superheldin zugleich. Sie knüpfen an eine Tradition an und erfinden ihre eigene.
ROMANE
Das Prosawerk von Oliver Bendel wird u.a. vom
Leipziger Literaturverlag (vormals ERATA Literaturverlag) betreut und
umfasst Romane wie "Nachrückende Generationen" (2007, als
Hörbuch 2009, eingesprochen von Johannes Gabriel) und
"Künstliche Kreaturen" (2008, Kandidat für den Deutschen
Buchpreis im selben Jahr). 2009 ist der in Dresden
spielende Roman "Verlorene Schwestern" herausgekommen, in dem eine
fliegenartige Drohne ("la mouche") und ein ehemaliges Mundmodell ("la
bouche") die Hauptrollen spielen. Von 2007 bis 2011 war Bendel einer
der wenigen Handyroman-Autoren
in Europa. 2008 brachte der Wiener Verlag Blackbetty die in den Medien
viel beachteten Handyromane "Lucy Luder und der Mord im studiVZ" und
"Lucy Luder und die Hand des Professors" heraus, Anfang 2009
"lonelyboy18" und "Handygirl - Part I", im November 2009
"Handygirl - Part II", Ende 2010 "Handygirl - Part III".
Im Februar 2011 wurde "Lucy Luder und der
Schrei des Muezzins" veröffentlicht. In den Medien
erschienen über 100 Beiträge - darunter ein ZDF-Film und
ein Film des Schweizer Fernsehens (Kulturplatz) -
über Bendels experimentell
ausgerichtete Handyliteratur.




